18.01.2018
SPD Düsseldorf gegen Groko

Keine Groko für SPD Düsseldorf, Beschluss im Wortlaut

Die Düsseldorfer SPD hat am Mittwochabend mit großer Mehrheit gegen eine Große Koalition (GroKo) gestimmt. Im Unterbezirksausschusses, dem höchsten Gremium des Unterbezirks zwischen den Parteitagen, bestehend aus Vertretern aller Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften, wurde das Sondierungspapier und die Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit CDU/ CSU diskutiert und mit 35 zu 5 Stimmen (1 Enthaltung) abgelehnt. NDOZ.de dokumentiert den kompletten Beschluss der Düsseldorfer SPD.
12.01.2018
Metrobusse der Rheinbahn starten – mit Kommentar

Metrobusse sollen jetzt ÖPNV beschleunigen – CDU-Kritik neben der Spur

Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss (OVA) der Stadt jetzt grünes Licht für den Start der Metrobusse gegeben. Die Landeshauptstadt Düsseldorf bekommt drei Metrobus-Linien, die für kürzere Fahrzeiten zwischen Hauptknotenpunkten sorgen und schnelle direkte Verbindungen und Anschlüsse an die Stadt- und Straßenbahnen schaffen sollen. Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP begrüßen selbstredend diese Einrichtung. Die CDU, unter deren Stadtspitze jahrelang ein schnellerer ÖPNV gebremst wurde, moniert dagegen jetzt, „die Stadt [muss] in der Verkehrswende mehr Gas geben. Ob Metrobusse, der Busverkehr aus dem Düsseldorfer Osten zum Flughafen oder Radwege: Die Verwaltung muss ÖPNV und Radfahren noch attraktiver machen...“
07.01.2018
Wie die Stadt sich verändert: OB Geisel stellte Projekte vor

Schulen, Bäder, Wohnungsbau im Süden: Wie die Stadt sich 2018 verändert – OB Geisel stellte Projekte vor

Was sich in der Stadt verändert in diesem Jahr , stellte OB Thomas Geisel (SPD) jetzt im „Café Velo“ vor. Zu den großen Projekten gehören neben dem Wohnungsbau im Süden (Benrath, Paulsmühle) auch der Neubau des Allwetterbads in Flingern und das Bad in Oberkassel, vor allem die Millionenprojekte der Schulneu- und Erweiterungsbauten. Bis 2020 wird die Stadt rund 700 Millionen Euro in Schulbauten investieren und damit auch in diesem Bereich den Investitionsstau aus den Jahren vor 2014 beseitigen. Große Veränderungen beginnen auch am Hauptbahnhof und in den Straßen rundum, das sogenannte „Ekiso“.
19.12.2017
OB Geisel ehrt Hilfseinrichtungen für Frauen

Hilfsorganisationen für Frauen und Mädchen im Rathaus geehrt

Die "frauenberatungsstelle düsseldorf e. V." begeht in diesem Jahr ihr 35-jähriges Bestehen, das Düsseldorfer Frauenhaus von "Frauen helfen Frauen e. V." gibt es seit 40 Jahren, und das "Internationale Frauenhaus - AWO Düsseldorf" existiert bereits seit 28 Jahren. Alle drei Einrichtungen bilden in der Landeshauptstadt Säulen der Frauenunterstützung bei Gewalt. Für ihr großes Engagement würdigte Oberbürgermeister Thomas Geisel die einzelnen Akteurinnen am Montag, 18. Dezember, im Jan-Wellem-Saal des Rathauses.
22.12.2017
Arbeitsplätze Flughafen der Klüh-Mitarbeiter-innen gesichert

AKTUELL: Arbeitsplätze Flughafen der Klüh-Mitarbeiter-innen gesichert

Die Arbeitsplätze für 70 ehemalige Mitarbieter_innen der Reinigungsfirma Klüh am Flughafen sind gesichert. Das teilte soeben die Gewerkschaft IG Bau und der DGB Düsseldorf mit.
14.06.2017
Grand Départ : 3. Rheinbahnbus und Sponsorengelder

Grand Départ: 3. Tour-Bus der Rheinbahn - Einnahmen steigen auf über 7,9 Millionen

Jetzt wurde der nun 3. Rheinbahn-Bus zum Start der Tour de France von Oberbürgermeister Thomas Geisel und Rheinbahn-Vorstandssprecher Michael Clausecker sowie den neuen Unterstützern präsentiert. Auch dieses Mal haben sich Premium-Sponsoren mit einem Werk von Andreas Gursky und Team Düsseldorf 2017-Partner einen Platz auf einem Bus gesichert. Zusätzlich überreichte Oberbürgermeister Thomas Geisel jedem Unterstützer sein individualisiertes und gerahmtes Radtrikot.
01.06.2017
Sonntagsöffnungen: Verwaltungsgericht sagt Nein

Sonntagsöffnungen Teil 3: Verwaltungsgericht sagt Nein – Kommentar und Bericht

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat die Sonntagsöffnung in Bilk / Unterbilk am 11. Juni untersagt. Damit hat die Gewerkschaft Verdi sich mit der dritte Klag gegen Sonntagsöffnungen durchgesetzt. NDOZ veröffentlicht die Meldungen des Verwaltungsgerichts und Verdi und kommentiert.
21.12.2017
Max-Stern-Ausstellung kommt doch noch

Max-Stern-Ausstellung nun doch im Stadtmuseum

Die FAZ schrieb am 11. Dezember von einem „informationspolitischen Fiasko“ und darüber, dass man der Stadtspitze „Fürsorge gegenüber ihren Mitarbeitern zugutehalten“ könne: Die ursprüngliche Absage der Ausstellung des Kunsthändlers Max Stern, der vor den Nazis fliehen musste, hatte internationale Aufmerksamkeit erregt. Nun soll die Ausstellung doch noch „in ergänzter und überarbeiteter Form zu einem späteren Zeitpunkt im Stadtmuseum gezeigt werden. Für die Ausstellung soll eine Co-Kuratorin beziehungsweise ein Co-Kurator gewonnen sowie ein wissenschaftlicher Beirat eingerichtet werden“, so die Mitteilung der Stadt am gestrigen späten Nachmittag.
12.11.2017
Die Dreigroschenoper – Premiere im Schauspielhaus

Dreigroschenoper – SchauspielerInnen gelingt Brecht am 11.11. im Schauspielhaus

Diskutieren könnten wir, ob ein deutlicher Bezug zu aktuellen Themen (Panama- und Paradise Papers, Automobil-Skandal) brechtisch im Sinne von epischem Theater bei dieser Dreigroschenoper möglich wäre. So diskutierten auch Zuschauer in der Pause des 3 ¼ -Stunden-Aufführung. Es ist aber doch eine mitreißende Inszenierung mit gelung punkig-altertümlichen Kostümen, und mit wunderbar agierenden Schauspieler_Innen. Allen voran Lou Strenger als Polly Peachum, Claudia Hübbecker als Frau Peachum, einer dieses Mal komödiantischen Tabea Bettin, und einer beeindruckend guten „Moritat von Meckie Messer“ durch Cennet Rüya Voß zu Beginn. Ach, eigentlich waren alle wirklich gut, und das kleine Orchester begeistert mit Weills Musik. Dass der kölsche Dialekt irgendwann plötzlich über die Bühne kommt, ist ja irgendwie auch Brecht: Dialekt ist durchaus eine Form der Verfremdung im brechtschen epischen Theaters. Vielleicht war es aber auch nur dem Datum 11.11. („Hoppediz Erwachen“) geschuldet bei der Premiere.
23.10.2017
Schauspielhaus: Premiere Nach der Probe von Ingmar Bergman

Premiere „Nach der Probe“ von Ingmar Bergman : Spiel mit Realitäten

„Wir gehen was essen und sprechen über das schreckliche Theater. – So wäre es gekommen“, sagt Regisseur Vogler / Bergman und geht ab. So wäre es, so hätte es kommen können – ein kennzeichnender Satz für diese Theaterinszenierung. Eine Comic-Wolke schwebt zu Beginn über der Bühne, „dream“, Traum, steht darauf, es ist ja nach der Probe zu Strindgergs „Ein Traumspiel“. Die junge Schauspielerin mit weißen „Victoria Secret“ Flügeln schwebt herab, wird zur Schauspielerin Anna (Anna Platen) und beginnt mit dem Regisseur Vogler (Andreas Grothkamp) zureden. Der Regisseur, getreu Ingmar Bergman in Cordhose, hat „den Kopf in einer anderen Wirklichkeit“. Er probt. Es wird keine Probe, es wird ein Stück über das Theater, und Regisseur Bernhard Mikeska und sein Team führen den Zuschauer in „Nach der Probe“ auf immer wieder andere Ebenen der Realität hinein ins Theater.