Was ist eigentlich Bärlauch – und wie erkennt man ihn?
Bärlauch (Allium ursinum), auch Waldknoblauch genannt, wächst in feuchten, schattigen Laubwäldern – z. B. im Aaper Wald oder im Grafenberger Wald. Er bildet dort oft ganze grüne Teppiche mit weißen Blüten.
Die Pflanze sieht dem Maiglöckchen zum Verwechseln ähnlich – was gefährlich sein kann, denn Maiglöckchen sind giftig. Wichtig: Immer die Blätter einzeln pflücken und zwischen den Fingern zerreiben – nur Bärlauch verströmt dabei den typischen Knoblauchduft.
Die Saison ist kurz – meist von Anfang April bis Mitte Mai. Bitte nur in kleinen Mengen pflücken, um die Bestände zu schonen. Wer Bärlauch über den persönlichen Tagesbedarf in hohen Mengen aus dem Wald holt, macht sich übrigens auch strafbar. Das Sammeln in Naturschutzgebieten ist verboten.